Mensch
Eigentlich weiß er, wie er glücklich sein kann. Früh aufstehen, ein Glas Milch, Entscheidungen nach Guten und Bösen unterteilen und die schlechten verwerfen. Er muss sich bewegen, er muss darüber reden und auch mal weinen, Schwächen zulassen. Seine Nächsten nah halten, Dankbarkeit zeigen, mehr Tage in der Woche gesund verleben, als wieder nur Döner und Bier zu glorifizieren. Als Schmerztablette auch mal das Fahrrad anstatt des Fernsehers nehmen. In den richtigen Momenten an sich selber denken, ohne andere Personen zu vergessen.
Easy, so easy…
Woher aber kommt diese Lust an der bewusst falschen Entscheidung? Langweilt man sich ansonsten zu Tode? Das Christentum könnte sicher eine plausible Antwort darauf finden, weswegen die Kirchen ja anscheinend auch wieder voller werden.
Doch wo bleibt der Hedonisten-Jesus? Was ist mit mir? Muss ich mich montags jetzt für den Rest meines Lebens schlecht fühlen? Die Fehler, die ich mit 16 gemacht habe bis zum Ableben weiterverfolgen? Um dann den Rest der Woche wieder das Gewissen zu bereinigen, des Wochenendes Willens?
Trefft mich Freitagabend, mit einem Kit Kat Chunky in der Hand, und sagt es mir.

Nur kurz: der Text ist für mich recht interessant, könnte ihn verwerten. Wenn Sie noch ein paar Reime einfügen (können ruhig unreine sein) mache ich Ihnen ein Angebot, das sie nicht ausschlagen können.
Was immer G. bietet, ich zahl das doppelte. Reime sind mir egal. Es muss nur noch irgendwas mit dem Papst rein (passt ja zum Hedonisten-Jesus). Kontaktieren Sie mich.